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Johann George Schreiber (1676-1750)
41,10 € *
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Johann George Schreiber ist in der Landeskunde und Kartographiegeschichte als Autor und Herausgeber von etwa 150 Landkarten und Atlanten bekannt; weniger geläufig sind seine Stadtansichten und die Taschenkalender im Miniaturformat. Aber weitgehend im Dunkeln liegen seine Lebens- und Arbeitsumstände. Wie viele Karten und Ansichten hat er geschaffen? Hat er weitere Kupferstecher beschäftigt? Wie hoch waren Auflage und Preis seiner Produkte? Wie haben sich Urheberrechtsprobleme und königliche Privilegien auf seine Arbeit ausgewirkt? Wie haben seine Witwe, dann sein Neffe Johann Christian Schreiber, schließlich dessen Witwe das Kupferstich- und Verlagsgeschäft weitergeführt? Wie wurde nach 1810 die Firma "Schreibers Erben" unter dem eingeheirateten Magister Riedig fortgeführt?Mit der vorliegenden Studie wird Schreibers Lebenswerk rekonstruiert, indem ein Gesamtverzeichnis der von ihm und seinen Erben im Zeitraum von etwa 1700 bis 1800 geschaffenen Arbeiten vorgelegt wird. Ferner werden die Miniatur-Kalender sowie weitere Produkte des in Leipzig und zeitweilig in Zittau tätigen Verlages "Schreibers Erben" exemplarisch aufgelistet und kommentiert, deren Erscheinen bis 1875 nachgewiesen wird. Abschließend folgt ein Exkurs über Arbeitsabläufe eines Kupferstechers, über Auflagenhöhen und die Relation zwischen Landkartenpreisen und Lebenshaltungskosten.Johann Georg Schreiber war ein Selfmademan, dem es gelungen war, aus bescheidenen Verhältnissen kommend ein kleines Verlagsimperium aufzubauen. Als Autodidakt konnte er - als Tischlersohn nahe Bautzen aufgewachsen - schon in jungen Jahren sowohl die Stadträte in Bautzen und Leipzig als auch die Oberlausitzer Landstände und den Herzog von Sachsen-Zeitz von seinen Fähigkeiten im Kupferstich- und Landkartenfach überzeugen. Wir verdanken ihm aus dieser Zeit drei Stadtansichten von Bautzen, je eine große Landkarte der Oberlausitz und der Stifte Naumburg/Zeitz sowie dekorative Ansichten der Moritzburg in Zeitz sowie des Leipziger Marktplatzes. Weitere Ansichten folgten. Vergleiche seiner "Handschrift" anhand der Kupferstiche aus den Jahren 1698 bis 1718 zeigen deutlich die Entwicklung vom noch ungelenken Schriftbild hin zum ästhetischen Gesamteindruck. Seine Begabungen in künstlerischer und auch in kaufmännischer Hinsicht führten dazu, dass er als Erster in Sachsen einen Weltatlas herausgeben konnte: den Atlas selectus mit zunächst 37, später bis zu fast 300 Karten. Sein Verlag wurde damit zum bedeutenden Lieferanten geographischen Wissens gerade für den mitteldeutschen Raum, wo über Jahrzehnte hinweg Tausende seiner kleinen Karten als Einzelblätter oder Atlanten das Publikum unterrichteten. Seine ursprünglich bescheidene Offizin wurde zum Familienunternehmen, deren konzeptioneller Grundstock über 150 Jahre hinweg - von 1725 bis 1875 - den Bestand des Verlages "Schreibers Erben" sicherte.

Anbieter: buecher
Stand: 14.08.2020
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Burg Tollenstein in Böhmen
29,90 € *
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Die Burg Tolstejn (deutsch Tollenstein, früher Dohlenstein) befindet sich im Lausitzer Gebirge zwei Kilometer südlich von Jiretín pod Jedlovou (Sankt Georgenthal) im Okres Decín (Tschechien). Sie stellte eine der bedeutsamsten mittelalterlichen Burgen Nordböhmens dar. Burg Dohlenstein wurde im Jahr 1337 zum ersten Mal erwähnt, der Bau erfolgte jedoch bereits früher nach dem Tod von Premysl Ottokar II. als Schutz der Region Zittau. Nach einigen kriegerischen Auseinandersetzungen kauften 1471 die sächsischen Markgrafen Ernst und Albrecht die Burg. 1485 ging sie auf Hans Georg von Schleinitz über. Die Familie gründete dann zwanzig Jahre später auch das Dorf St. Georgenthal (heute Jiretín pod Jedlovou). 1555 verlassen die Eigentümer die Burg und bauen sich ein Renaissanceschloss in der Stadt Rumburg. Seit 1607 gilt die Burg als verlassen. Ihre Geschichte endet schließlich im Dreißigjährigen Krieg, als sie erneut von der kaiserlichen Armee besetzt, jedoch durch den schwedischen General Wrangel 1642 erobert und niedergebrannt wurde. Danach hausten in ihren Ruinen nur noch Raubritter. In der Zeit der Romantik wuchs das Interesse, die Burg wieder aufzubauen. 1865 errichtete der Gastwirt Johann Josef Münzberg eine Gastwirtschaft im schweizerischen Stil, die bis 1977 betrieben wurde. Neu eröffnet wurde sie im Jahre 1996. Heute ist die Ruine eines der bedeutendsten Ausflugsziele im Lausitzer Gebirge. (Wiki) Der vorliegende Band ist illustriert mit 6 S/W-Abbildungen.Nachdruck der Originalauflage von 1882.

Anbieter: Dodax
Stand: 14.08.2020
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Die Oberlausitz im frühneuzeitlichen Mitteleuropa
84,00 € *
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In der historischen Forschung führte die Oberlausitz lange Zeit ein Schattendasein - zu Unrecht, handelt es sich doch um eine europäische Kernlandschaft, in der sich die Probleme frühneuzeitlicher Geschichte brennspiegelartig bündeln. Dies zeigen die Ergebnisse eines Kolloquiums, die der vorliegende Band dokumentiert.Als Nebenland der Böhmischen Krone war die Oberlausitz einerseits Teil der Habsburgermonarchie, andererseits stand sie fast zweihundert Jahre lang unter sächsischer Lehensherrschaft. Außer der komplizierten territorialen Situation, Fragen von Raumbewusstsein, Herrschaft und Verwaltung, von konfessionellen Verhältnissen zwischen Reformation, Rekatholisierung und Aufklärung beleuchten die Studien dieses Bandes die Oberlausitz aber auch als europäische Bildungslandschaft und wichtige wirtschaftliche Einflußzone. So entsteht ein facettenreiches Bild der großen historischen Strukturen und Prozesse in der Oberlausitz - aber auch der praktischen Alltagsbewältigung ihrer Bewohner.Aus dem InhaltJoachim Bahlcke: Die Oberlausitz - Raumbildung und Raumbewusstsein im frühneuzeitlichen Mitteleuropa I. Landesherrschaft, Territorium und Staat Manfred Rudersdorf: Die Oberlausitz, die Habsburger und das Reich im 16. und 17. JahrhundertKarlheinz Blaschke: Die geschichtliche Bedeutung der Oberlausitzer Landstände im 16. und 17. JahrhundertUwe Schirmer: Mitbestimmung der Untertanen oder Alleinherrschaft der Funktionseliten? Zur politischen Partizipation und landständischen Verfassung in den Lausitzen, Kursachsen, Brandenburg und Schlesien (1500-1650)Matthias Weber: Strukturähnlichkeiten und historische Parallelentwicklung. Aspekte deroberlausitzischen und der schlesischen Geschichte des Spätmittelalters und der FrühenNeuzeit im VergleichLenka Bobková: Die Oberlausitz unter luxemburgischer und habsburgischer Herrschaft (unter besonderer Berücksichtigung des böhmischen Adels) II. Konfessionalisierung und Migration Robert J. W. Evans: Die Oberlausitz, Böhmen und Europa. Internationale Aspekte von Reformation und GegenreformationAlexander Koller: Die Sorge um die "vigna inculta et abbandonata". Die römische Kurie und die Lausitzen im 16./17. JahrhundertSiegfried Seifert: Domdekan Johann Leisentrit als Apostolischer Administrator und kaiserlicherGeneralkommissar in ReligionssachenWulf Wäntig: Der Weg ins Exil - der Weg in den Mythos. Böhmische Emigranten als "Exulanten" in deroberlausitzischen Geschichte und HistoriographieAlexander Schunka: "Ein Gravamen von der höchsten Importantz". Zuwanderung in den Oberlausitzer Klosterherrschaften im 17. und 18. Jahrhundert III. Kommunikation und Bildung Klaus Garber: Aspekte gelehrter Kommunikation im schlesisch-lausitzischen Raum in der Frühen Neuzeit. Ein Beitrag zur Morphologie und Restitution mitteleuropäischer ÜberlieferungenNorbert Kersken: Intellektuelle Raumbeziehungen der Oberlausitz in der Frühen NeuzeitJoachim Bahlcke: Das Görlitzer Gymnasium Augustum . Entwicklung, Struktur und regionale Ausstrahlung einer höheren Schule im konfessionellenZeitalterGerald Stone: Die sorbischen Sprachverhältnisse in der frühneuzeitlichen OberlausitzLudger Udolph: Die tschechischen Emigranten in Zittau und ihre Literatur (1620 bis Mitte des 18. Jahrhunderts)Walter Schmitz: Jakob Böhme - Gotterkenntnis und Naturspekulation in der mitteleuropäischenKonfessionslandschaft IV. Peripherie und Zentrum Jan Harasimowicz: Kunst- und Kulturtransfer in Ostmitteleuropa: Das Beispiel OberlausitzHartmut Zwahr: Die Lausitzer Sorben in der Frühen NeuzeitPeter Rauscher: Die Oberlausitz als Kreditgeber, Steuerquelle und Pfandobjekt der Habsburger (1526 bis 1635)Marku

Anbieter: Dodax
Stand: 14.08.2020
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Johann George Schreiber (1676-1750)
39,95 € *
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Johann George Schreiber ist in der Landeskunde und Kartographiegeschichte als Autor und Herausgeber von etwa 150 Landkarten und Atlanten bekannt, weniger geläufig sind seine Stadtansichten und die Taschenkalender im Miniaturformat. Aber weitgehend im Dunkeln liegen seine Lebens- und Arbeitsumstände. Wie viele Karten und Ansichten hat er geschaffen? Hat er weitere Kupferstecher beschäftigt? Wie hoch waren Auflage und Preis seiner Produkte? Wie haben sich Urheberrechtsprobleme und königliche Privilegien auf seine Arbeit ausgewirkt? Wie haben seine Witwe, dann sein Neffe Johann Christian Schreiber, schließlich dessen Witwe das Kupferstich- und Verlagsgeschäft weitergeführt? Wie wurde nach 1810 die Firma "Schreibers Erben" unter dem eingeheirateten Magister Riedig fortgeführt?Mit der vorliegenden Studie wird Schreibers Lebenswerk rekonstruiert, indem ein Gesamtverzeichnis der von ihm und seinen Erben im Zeitraum von etwa 1700 bis 1800 geschaffenen Arbeiten vorgelegt wird. Ferner werden die Miniatur-Kalender sowie weitere Produkte des in Leipzig und zeitweilig in Zittau tätigen Verlages "Schreibers Erben" exemplarisch aufgelistet und kommentiert, deren Erscheinen bis 1875 nachgewiesen wird. Abschließend folgt ein Exkurs über Arbeitsabläufe eines Kupferstechers, über Auflagenhöhen und die Relation zwischen Landkartenpreisen und Lebenshaltungskosten.Johann Georg Schreiber war ein Selfmademan, dem es gelungen war, aus bescheidenen Verhältnissen kommend ein kleines Verlagsimperium aufzubauen. Als Autodidakt konnte er - als Tischlersohn nahe Bautzen aufgewachsen - schon in jungen Jahren sowohl die Stadträte in Bautzen und Leipzig als auch die Oberlausitzer Landstände und den Herzog von Sachsen-Zeitz von seinen Fähigkeiten im Kupferstich- und Landkartenfach überzeugen. Wir verdanken ihm aus dieser Zeit drei Stadtansichten von Bautzen, je eine große Landkarte der Oberlausitz und der Stifte Naumburg/Zeitz sowie dekorative Ansichten der Moritzburg in Zeitz sowie des Leipziger Marktplatzes. Weitere Ansichten folgten. Vergleiche seiner "Handschrift" anhand der Kupferstiche aus den Jahren 1698 bis 1718 zeigen deutlich die Entwicklung vom noch ungelenken Schriftbild hin zum ästhetischen Gesamteindruck. Seine Begabungen in künstlerischer und auch in kaufmännischer Hinsicht führten dazu, dass er als Erster in Sachsen einen Weltatlas herausgeben konnte: den Atlas selectus mit zunächst 37, später bis zu fast 300 Karten. Sein Verlag wurde damit zum bedeutenden Lieferanten geographischen Wissens gerade für den mitteldeutschen Raum, wo über Jahrzehnte hinweg Tausende seiner kleinen Karten als Einzelblätter oder Atlanten das Publikum unterrichteten. Seine ursprünglich bescheidene Offizin wurde zum Familienunternehmen, deren konzeptioneller Grundstock über 150 Jahre hinweg - von 1725 bis 1875 - den Bestand des Verlages "Schreibers Erben" sicherte.

Anbieter: Dodax
Stand: 14.08.2020
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Die Königsaaler Chronik
178,00 CHF *
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Die vermutlich zwischen 1305 und 1338 entstandene Königsaaler Chronik wurde von Abt Otto von Thüringen (†1314) als Vita Wenzels II. begonnen und nach dessen Tod von seinem Nachfolger Abt Peter von Zittau umgearbeitet und fortgesetzt. Das umfangreiche, in drei Büchern 179 Kapitel umfassende, prosimetrisch angelegte Werk geht weit über eine reine Klosterchronik hinaus. Darin werden das Schicksal Wenzels II. und Heinrichs VII. sowie das ihrer jeweiligen Kinder, Elisabeth und Johann von Luxemburg verfolgt – auch und gerade jenseits der Grenzen der böhmischen Länder. Der grosse geographische Horizont der Chronik, die Peter von Zittau nach eigener Beobachtung und nach von ihm sorgfältig gesammelten und ausgewerteten Quellen verfasste, macht sie auch zu einem bedeutenden Zeugnis für die Geschichte des römisch-deutschen Reiches.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 14.08.2020
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Andreas Hammerschmidt - Werkausgabe 8
129,00 CHF *
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Andreas Hammerschmidt (1611 – 1675), jahrzehntelang als Organist an St. Johannis in Zittau tätig, gehört zu den produktivsten und populärsten Komponisten des 17. Jahrhunderts. Seine Werke – geistliche Chor- und Ensemblemusik, aber auch Kammermusik, Lieder und Tänze – erschienen oft in mehreren Auflagen, denen renommierte Zeitgenossen – darunter der Dresdner Hofkapellmeister Heinrich Schütz und der Hamburger Dichter Johann Rist – rühmende Worte voranstellten. Vornehmlich aufgrund der Fülle – nachzuweisen sind mehr als 700 Kompositionen – ist Hammerschmidts OEuvre erst ansatzweise erschlossen. Mit einer Edition, die von Prof. Michael Heinemann und Konstanze Kremtz, beide tätig an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, und Sven Rössel, dem aus Zittau stammenden Direktor der Kreismusikschule Dreiländereck, betreut wird, soll nun erstmals eine Gesamtschau dieses Werks geboten werden. Den Anfang bildet eine Ausgabe der „Chor-Music auff Madrigal-Manier“, des fünften Teils musikalischer Andachten: eine Sammlung von 31 Motetten, die nun erstmals vollständig und auf Basis des wiederentdeckten Kompositions-Autographs vorgelegt wird.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 14.08.2020
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Bilder aus der südlichen Lausitz
38,90 CHF *
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Bilder aus der südlichen Lausitz-Eine Heimatkunde von Zittau und Umgebung vor 1900. Die Kirche St. Johannis Zittau - 1291 zum ersten Mal urkundlich erwähnt - war ursprünglich eine gotische Hallenkirche, die im Stadtbrand 1757 zerstört wurde, einschliesslich der kurz zuvor eingeweihten Silbermann-Orgel. Die Grundsteinlegung für den Neubau erfolgte am 23. Juli 1766. Nach mehreren Jahren Bautätigkeit erfolgten nach 1770 auf Grund von Geldmangel und Rissen im Gebäude mehrmalige Baustopps. Nach einem Entwurf von Wilhelm Stier im Auftrag von Karl Friedrich Schinkel wurde die Kirche 1833 unter der Bauleitung von Carl August Schramm fertiggestellt und 1837 eingeweiht. Das Altarbild wurde 1836 von Wilhelm Bernhard Rosendal (1804-1846) geschaffen. Die Statue des segnenden Christus nach Bertel Thorvaldsen wurde 1887 von dem Bildhauer Schwartz aus Dresden aus einem Sandsteinblock gearbeitet. 1843 erhielt die Kirche eine Orgel. Die jetzige Orgel wurde 1929-1930 durch die Orgelbaufirma A. Schuster und Sohn aus Zittau nach Plänen des Musikdirektors Hans Menzel eingebaut. In den Jahren 1991-1998 erfolgte die Sanierung der Kirche. Bedeutender Organist an St. Johannis war über mehr als 50 Jahre bis zu seinem Tod am 18. Juli 1735 der deutsche Organist und Komponist Johann Krieger. Der vorliegende Band Bilder aus der südlichen Lausitz ist mit 10 S/W-Abbildungen illustriert. Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahre 1894.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 14.08.2020
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Historische Karte: Oberlausitz, 1727
32,90 CHF *
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Bedrucktes Blatt: 56.9 x 45.2 cm, Blattgrösse 60 x 50 cm Kartograph: Johann George Schreiber (1676–1750), Etwa 1: 250 000 [Lieferung in einer sehr stabilen Pappversandhülse - bis 72 cm lang - 25 g] Ober Lausitz entworffen und in Kupffer gestochen von Johann George Schreibern. Mit vier Kartuschen an den Ecken. Farbenprächtige Karte. Gebiet zwischen Senftenberg, Naumburg/Queis, Marklissa, Zittau, Kamenz, Ruhland UMFASST DIE HEUTIGEN ORSCHAFTEN: --- Arnsdorf Bad Muskau Bautzen Beiersdorf Bernsdorf Bernstadt a. d. Eigen Berthelsdorf Bertsdorf-Hörnitz Bischofswerda Boxberg / O.L. Bretnig-Hauswalde Burkau Crostau Crostwitz (Chrós icy) Cunewalde, Cunewalde Demitz-Thumitz Doberschau-Gaussig Dürrhennersdorf Ebersbach / Sachsen Eibau Elsterheide Elstra Frankenthal Gablenz Göda Görlitz Gross Düben Grossdubrau Grosshartau Grosshennersdorf Grossnaundorf Grosspostwitz Grossröhrsdorf Grossschönau Grossschweidnitz Guttau Hähnichen Hainewalde Haselbachtal Herrnhut Hochkirch Hohendubrau Horka Hoyerswerda Jonsdorf Kamenz Kirschau Kodersdorf Königsbrück Königshain Königswartha (Rakecy) Krauschwitz Kreba-Neudorf Kubschütz (Kub icy) Landkreis Bautzen Landkreis Görlitz Laussnitz Lauta Lawalde Leutersdorf Lichtenberg Löbau Lohsa Malschwitz (Male ecy) Markersdorf Mittelherwigsdorf Mücka (Mikow) Nebelschütz (Njebjel icy) Neisseaue Neschwitz (Njeswa id o) Neugersdorf Neukirch Neukirch / Lausitz Neusalza-Spremberg Niedercunnersdorf Niesky Obercunnersdorf Obergurig Oderwitz Ohorn Olbersdorf Oppach Ostritz Ottendorf-Okrilla Oybin Panschwitz-Kuckau (Pan icy-Kukow) Pulsnitz Puschwitz (Bo ecy) Quitzdorf am See Räckelwitz (Worklecy) Radeberg Radibor (Radwor) Ralbitz-Rosenthal (Ralbicy-Ró ant) Rammenau Reichenbach / O.L. Rietschen (R icy) Rothenburg / O.L. Schirgiswalde Schleife.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 14.08.2020
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Die Oberlausitz im frühneuzeitlichen Mitteleuropa
132,00 CHF *
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In der historischen Forschung führte die Oberlausitz lange Zeit ein Schattendasein – zu Unrecht, handelt es sich doch um eine europäische Kernlandschaft, in der sich die Probleme frühneuzeitlicher Geschichte brennspiegelartig bündeln. Dies zeigen die Ergebnisse eines Kolloquiums, die der vorliegende Band dokumentiert. Als Nebenland der Böhmischen Krone war die Oberlausitz einerseits Teil der Habsburgermonarchie, andererseits stand sie fast zweihundert Jahre lang unter sächsischer Lehensherrschaft. Ausser der komplizierten territorialen Situation, Fragen von Raumbewusstsein, Herrschaft und Verwaltung, von konfessionellen Verhältnissen zwischen Reformation, Rekatholisierung und Aufklärung beleuchten die Studien dieses Bandes die Oberlausitz aber auch als europäische Bildungslandschaft und wichtige wirtschaftliche Einflusszone. So entsteht ein facettenreiches Bild der grossen historischen Strukturen und Prozesse in der Oberlausitz – aber auch der praktischen Alltagsbewältigung ihrer Bewohner. Aus dem Inhalt Joachim Bahlcke: Die Oberlausitz – Raumbildung und Raumbewusstsein im frühneuzeitlichen Mitteleuropa I. Landesherrschaft, Territorium und Staat Manfred Rudersdorf: Die Oberlausitz, die Habsburger und das Reich im 16. und 17. Jahrhundert Karlheinz Blaschke: Die geschichtliche Bedeutung der Oberlausitzer Landstände im 16. und 17. Jahrhundert Uwe Schirmer: Mitbestimmung der Untertanen oder Alleinherrschaft der Funktionseliten? Zur politischen Partizipation und landständischen Verfassung in den Lausitzen, Kursachsen, Brandenburg und Schlesien (1500-1650) Matthias Weber: Strukturähnlichkeiten und historische Parallelentwicklung. Aspekte der oberlausitzischen und der schlesischen Geschichte des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit im Vergleich Lenka Bobková: Die Oberlausitz unter luxemburgischer und habsburgischer Herrschaft (unter besonderer Berücksichtigung des böhmischen Adels) II. Konfessionalisierung und Migration Robert J. W. Evans: Die Oberlausitz, Böhmen und Europa. Internationale Aspekte von Reformation und Gegenreformation Alexander Koller: Die Sorge um die „vigna inculta et abbandonata“. Die römische Kurie und die Lausitzen im 16./17. Jahrhundert Siegfried Seifert: Domdekan Johann Leisentrit als Apostolischer Administrator und kaiserlicher Generalkommissar in Religionssachen Wulf Wäntig: Der Weg ins Exil – der Weg in den Mythos. Böhmische Emigranten als „Exulanten“ in der oberlausitzischen Geschichte und Historiographie Alexander Schunka: „Ein Gravamen von der höchsten Importantz“. Zuwanderung in den Oberlausitzer Klosterherrschaften im 17. und 18. Jahrhundert III. Kommunikation und Bildung Klaus Garber: Aspekte gelehrter Kommunikation im schlesisch-lausitzischen Raum in der Frühen Neuzeit. Ein Beitrag zur Morphologie und Restitution mitteleuropäischer Überlieferungen Norbert Kersken: Intellektuelle Raumbeziehungen der Oberlausitz in der Frühen Neuzeit Joachim Bahlcke: Das Görlitzer Gymnasium Augustum. Entwicklung, Struktur und regionale Ausstrahlung einer höheren Schule im konfessionellenZeitalter Gerald Stone: Die sorbischen Sprachverhältnisse in der frühneuzeitlichen Oberlausitz Ludger Udolph: Die tschechischen Emigranten in Zittau und ihre Literatur (1620 bis Mitte des 18. Jahrhunderts) Walter Schmitz: Jakob Böhme – Gotterkenntnis und Naturspekulation in der mitteleuropäischen Konfessionslandschaft IV. Peripherie und Zentrum Jan Harasimowicz: Kunst- und Kulturtransfer in Ostmitteleuropa: Das Beispiel Oberlausitz Hartmut Zwahr: Die Lausitzer Sorben in der Frühen Neuzeit Peter Rauscher: Die Oberlausitz als Kreditgeber, Steuerquelle und Pfandobjekt der Habsburger (1526 bis 1635) Markus Cerman: Marktintegration und wirtschaftliche Entwicklung. Wirtschaftsbezeihungen im Grenzraum der Oberlausitz, Böhmens und Schlesiens vom 15. bis zum frühen 17. Jahrhundert Katja Lindenau: „Meltzen, breuen und schencken sein burgerlich narung“. Das Görlitzer Brau- und Gastgewerbe in Spätmittelalter und Früher Neuzeit Lars Behrisch: Stadtverfassung, Justiz und Kriminalität in Görlitz im 15. und 16. Jahrhundert

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Stand: 14.08.2020
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